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ICH & MEIN HAUSTIER.

Wie viel Schlaf braucht MEINE KATZE?

Wie viel Stunden eine Katze tatsächlich schläft, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei spielen das Alter der Katze, die Jahreszeit, der richtige Schlafplatz und ihre Gesellschaft eine wesentliche Rolle. Erwachsene Katzen schlafen bis zu 18 Stunden am Tag und Kätzchen sogar noch mehr. Doch was sagt das Schlafverhalten einer Katze aus, wie kann man dieses deuten und was ist wichtig zu beachten? In unserem Ratgeber haben wir die wichtigsten Informationen für Sie gesammelt.

DER SCHLAF IHRES KÄTZSCHENS VON BEGINN AN

Falls Sie gerade ein neues Kätzchen zu Hause aufgenommen haben, oder falls Sie sich um neugeborene Katzenwelpen kümmern, fragen Sie sich wahrscheinlich, wie viel Schlaf Katzenbabys tatsächlich brauchen. Beobachten wir ein neugeborenes Kätzchen, um zu verstehen, wie anstrengend sogar Schlafen ist. In der ersten Woche kann es mehr als 20 Stunden am Tag schlafen: etwa 90 % seiner Zeit! Sein Schlaf ist leicht, unruhig und gekennzeichnet von kleinen, schnellen Zuckungen der Gesichtsmuskulatur und Ohren sowie möglicherweise vom Ausstoßen leiser Geräusche. Es befindet sich im REM-Schlaf („Rapid Eye Movement“, also sinngemäß „Schlaf mit schnellem Augenrollen“, manchmal auch als „paradoxer Schlaf“ bezeichnet). Anfangs wachen die neugeborenen Katzen nur zum Saugen und beim Putzen auf, wobei die Katzenmutter in diesem Alter die komplette Körperpflege übernimmt. Sie werden beobachten, dass Ihr Kätzchen bei seinen Geschwistern schläft, nahe bei der Mutter. Da es die eigene Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren kann, schläft es instinktiv so, um sich warmzuhalten und sicher zu fühlen. Kätzchen verdoppeln ihr Geburtsgewicht im Laufe ihrer ersten Lebenswoche – solch intensives Wachstum erfordert reichlich Schlaf. Unter anderem erlaubt Schlaf Ihrem kleinen Freund, sich auszuruhen, und er stärkt Gedächtnisleistung und Lernvorgänge.

MEHR INFOS

 

Was nach zwei Wochen zu erwarten ist

Während Ihr Kätzchen heranwächst, wird es zunehmend weniger schlafen und stattdessen aktiver werden; all seine Sinne entwickeln sich, vor allem im Wachzustand. Der Schlaf Ihres Kätzchens umfasst jetzt eine neue, tiefe Phase („langsamer“ Schlaf, Non-REM-Schlaf), die sich im sogenannten „Schlafzyklus“ mit dem „leichten“ REM-Schlaf abwechselt. In dieser Phase ist das Kätzchen vollkommen entspannt und atmet langsam. Ihr Kätzchen entwickelt sich zu einer typischerweise „mehrphasig schlafenden“ Katze, wobei sich seine Schlafenszeit in mehrere Phasen zwischen den Wachzeiten teilt1. Mit drei Wochen beginnt Ihr Kätzchen, alleine und länger tiefer zu schlafen. Es wird eher auf der Seite oder auf dem Bauch schlafen. Während es wächst, wird es zunehmend wagemutig und beginnt mit der Erkundung seiner Umgebung. Ihre kleine Samtpfote setzt sich durch Hüpfen, Springen, Klettern und Kratzen mit seiner Umwelt auseinander (passen Sie auf Ihre Vorhänge und Möbel auf!). Diese instinktiven Verhaltensweisen regen Ihr Kätzchen stark an und verbrauchen viel Energie, die im Schlaf zurückgewonnen werden muss. Nach zwei Monaten schläft Ihr Kätzchen etwa 18 Stunden pro Tag, wie eine erwachsene Katze. Sein Schlafzyklus kann sich dann in Tiefschlafphasen (20–25 Minuten) gefolgt von einer Phase REM-Schlaf/paradoxem Träumen (5 Minuten) gliedern. Es schläft nun alleine, oft an warmen, sonnigen, gemütlichen Orten hoch über dem Boden.

Warum ist mein Kätzchen nachts so aktiv?

Ihre kleine Katze rollt sich gerade dann zu einem Schläfchen zusammen, wenn Ihr Haushalt aufwacht und den Tag angeht? Das ist so, weil Katzen dämmerungsaktive Säugetiere sind und tendenziell bei Tagesanbruch und in der Abenddämmerung am aktivsten sind. In der freien Natur jagen Katzen zu diesen Zeiten und schlafen tagsüber. Voraussetzung dafür sind ihre speziellen Augen, durch die sie auch bei wenig Licht exzellent sehen können. Die Pupillen können sich dreimal so stark erweitern wie bei uns Menschen. Zudem besitzen Katzenaugen eine reflektierende Pigmentschicht, die als Restlichtverstärker fungiert. So können minimale Lichtreize wahrgenommen werden, wodurch Katzen für die nächtliche Jagd bestens ausgerüstet sind. Ihre kleine Katze ist immer noch biologisch darauf programmiert, sich so zu verhalten. Allerdings sind Katzen auch recht anpassungsfähig, insbesondere. Wenn Sie eine enge Bindung zu Ihnen haben.

Falls sie Sie bei Tagesanbruch weckt, können Sie ihr beibringen, das nicht zu tun, indem Sie während des Tages mehr Anreize zur Verfügung stellen. Sie können ihre Alltagsumgebung interaktiver gestalten, indem Sie ihr anregende Spiele bieten. Sie haben die Möglichkeit, Ihrer Samtpfote Freigang zu gewähren? Perfekt! Mit einem ausgedehnten Spaziergang im Freien kann sich das Problem der Nachtaktivität sogar von alleine lösen. Wenn sie tagsüber aktiver ist, schläft sie möglicherweise nachts mehr. Wie Sie mit Ihrer Katze spazieren gehen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Weiterhin könnten Sie versuchen, noch kurz vor der Schlafenszeit mit ihr zu spielen. Sie können ihr auch immer ein mit Futter gefülltes Spielzeug geben, damit sie beschäftigt ist, bis Sie Ihren ersten Kaffee hatten.

WANN UND WIE OFT SCHLÄFT MEINE KATZE?

Die meisten Katzen sind am frühen Morgen besonders aktiv. Der Grad der Aktivität hängt vom jeweiligen Alter und der Wesensart der Katze ab. Studien haben bewiesen, dass junge und alte Katzen deutlich mehr Schlaf brauchen, als eine gesunde, erwachsene Katze. Über den Tag verteilt schlafen Katzen durchschnittlich zwischen 13 und 18 Stunden. Das ist doppelt so viel Schlaf wie wir Menschen benötigen. Die restlichen Stunden verbringen Katzen mit putzen, essen, jagen und spielen.
Auch die Jahreszeit hat einen Einfluss darauf, wie lange eine Katze schläft. An kalten und regnerischen Tagen verbringen Katzen mehr Stunden mit Schlafen, als bei Schönwetter. Wenn eine Katze gerade mit ihrem Liebesleben beschäftigt ist, kann sie an Schlaf gar nicht denken. Freigänger schlafen weniger als Wohnungskatzen. Sie sind in der Regel viel aktiver in der Dämmerung und der Nacht. Diesen Katzen fällt es oft schwer, sich an den Schlafrhythmus ihres Besitzers zu gewöhnen. Das Problem können Sie lösen, indem Sie Ihrer Katze statt in der Nacht untertags ihren Freilauf gewähren.
Wenn Katzen oft von ihrem Besitzer alleine gelassen werden und keine Beschäftigung finden, verbringen sie ihren Tag mit Nickerchen. Viele Katzen leben ihren Bewegungsdrang dafür in der Nacht aus. Beugen Sie diesem Verhalten vor, indem Sie Ihrem Stubentiger einen Spielgefährten oder genug Beschäftigungsmöglichkeiten bieten.

DIE SCHLAFPHASEN IHRER KATZE

Im Grunde sind Phasen des leichten Schlafs und Tiefschlafphasen unterscheidbar. Beide Schlafphasen treten abwechselnd auf. Haben Sie sich je gefragt, was Ihre Fellnase erlebt, wenn sie schläft? Im paradoxen oder REM-Schlaf kann Ihr Kätzchen wach erscheinen. In diesem Moment kann es beim kleinsten Geräusch aufwachen und befindet sich in einer Art Alarmbereitschaft, bereit, zu rennen, zuzupacken oder zu springen. Vermeiden Sie es, Ihre Katze während des Schlafens aufzuwecken, selbst, wenn sie kleine Geräusche von sich gibt. Es wird angenommen, dass Katzen in dieser Phase träumen, obwohl wir immer noch nicht wissen, wovon. Vielleicht von leckeren Mäusen! Vermutlich verarbeiten sie wie auch wir Menschen Erlebnisse aus dem Alltag und sortieren Erfahrungen.
Stellen Sie sicher, dass der Schlafplatz an einer ruhigen Stelle ist, um dem Kätzchen einen ungestörten Schlaf zu ermöglichen, der für seine Gesundheit und sein Wohlergehen unverzichtbar ist.

Italian Trulli

DAS VERRÄT DIE SCHLAFPOSITION IHRER KATZE

Von den Schlafpositionen Ihrer Katze können Sie eine Menge über ihr Befinden erfahren. Doch was sagt die Schlafposition Ihrer Katze aus? Wir verraten es Ihnen: Eine klassische Schlafposition ist der Halbmond, bei der sich Ihre Samtpfote wie ein kleines Croissant oder eben ein Halbmond zusammenrollt. Nur, wenn sich Ihre Katze sicher fühlt, begibt sie sich in diese Schlafposition. In dieser Position speichert Ihre Katze Wärme, weshalb diese Position vor allem an kalten Tagen beliebt ist. Falls Ihre Katze mit Brust und Bauch am Boden liegt mit eingezogenen Pfoten, könnte sie, sich unsicher fühlen, auf Lauer sein, aber auch unter Atemproblemen leiden. Wenn Ihre Katze mit dem Bauch nach oben vor sich hindöst, dann haben Sie alles richtig gemacht. Somit genießen Sie den größten Vertrauensbeweis. Wendet sich Ihre Katze jedoch zusammengerollt von Ihnen ab und richtet Ihre Ohren nach hinten, möchten sie in Ruhe gelassen werden. Dieses Verhalten könnte auch auf ‚Stress oder Schmerzen hinweisen. Beobachten Sie Ihre Katze und konsultieren Sie einen Tierarzt, sofern sie dieses Verhalten öfter zeigt.

Abschließende Tipps

 

  • Ein ausgewogener Schlaf ist für eine Katze genauso wichtig, wie für ihren Besitzer. Damit Ihre Katze ausreichend Schlaf bekommt, sollten Sie einiges beachten. Katzen suchen Schutz! Wählen Sie für den Schlafbereich Ihrer Katze einen geschützten Ort in Ihrem zu Hause. Dafür eignen sich vor allem ruhige Ecken oder Nischen. Vermeiden Sie Schlafplätze in einem Durchgangszimmer oder an einem belebten Ort.
  • Passen Sie auf, dass Ihre Katze nicht direkt der Zugluft ausgesetzt ist. Das kann dazu führen, dass sie unruhig schläft oder sogar krank wird. Katzen suchen sich warme Plätze zum Schlafen. Polstern Sie das Katzenbett gut aus oder legen Sie eine Wärmeflasche bei.
  • Auch ein beständiger Schlaf-Rhythmus ist wichtig für die Gesundheit Ihrer Katze. Wecken Sie Ihre Katze nicht während sie schläft. Vor allem Kinder müssen den richtigen Umgang mit Katzen lernen und abwarten, bis die Katze bereit für Kuscheleinheiten ist.
  • Und schließlich sind Anregung und Bewegung zwar gut für das geistige und körperliche Wohlbefinden, stellen Sie bitte trotzdem sicher, dass Ihre Katze auch tagsüber ausreichend gut schläft. Sie werden Ihre besonderen gemeinsamen Stunden damit verbringen, miteinander zu spielen und eine Bindung aufzubauen. Während Ihre Katze schläft, können Sie erraten, wovon sie gerade nur träumt!

 

  • Ball NJ. The phasing of sleep in animals. In: Stampi C, editor. Why We Nap Evolution, Chronobiology and Functions of Polyphasic and Ultrashort Sleep. Birkhauser; Boston: 1992. pp. 31–49.
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